Die Setzstrategie nach D'Alambert ist eine klassische Verlustprogression - trifft man nicht, dann erhöht man den Einsatz und trifft man, dann geht man wieder eine Stufe zurück. Besonders beim Roulette ist die D'Alambert Progression weit verbreitet, da sie auf ein Auszahlungsverhältnis von 2:1 ausgerichtet ist - also ideal für das Spiel auf einfache Chancen.
Nach einem Verlust wird der Einsatz um eine Einheit erhöht. Trifft man, dann geht man eine Stufe zurück und vermindert den Einsatz um genau eine Einheit.
Progressionsstufen: 1 - 2 - 3 - 4- 5 - 6 - 7 - 8 ...
Die D'Alambert Strategie ist eine kapitalschonende Progression. Selbst bei langen Verlustserien bleiben die Einsätze relativ niedrig. Größtes Manko der D'Alambert Strategie ist die niedrige Tilgungskraft. Bei der Martingale Strategie benötigt man lediglich einen Treffer um nach einer Verlustserie wieder im Plus zu landen, bei der Fibonacci Strategie benötigt man einen Doppeltreffer, und bei der D'Alambert Strategie ...? Nun, bei einer fünfer Verlustserie würde man drei Treffer in Folge benötigen um wieder +/- 0 zu sein. Bei einer achter Verlustserie wären es schon sechs Treffer in Folge um im Plus zu landen.
Die D'Alambert Strategie stützt sich vor allem auf das Gesetz des Ausgleichs . Es besagt, dass sich zwischen gleichen Chancen (also zum Beispiel rot und schwarz) langfristig ein Ausgleich in der Häufigkeit des Erscheinens einstellen wird. Daher ist es auch nicht das Ziel der D'Alambert Strategie mit nur einem Treffer alle vorangegangenen Verluste zu tilgen. Viel eher gilt, dass man bei Eintritt eines ungefähren Ausgleichs im Plus landet. Was ist damit gemeint? Mathematisch gesehen gewinnt man mit der D'Alambert Strategie 0,5 Einheiten je Coup sobald sich ein Ausgleich einstellt. Bei einer fünfer Verlustserie wäre der Gesamtverlust 15 Einheiten. Schafft man es sich zurückzuspielen, dann würde man ein Plus von 5 Einheiten machen. Macht insgesamt 10 Coups und 5 Einheiten Gewinn - also 0,5 Einheiten Gewinn je gespieltem Coup. Die untenstehende Tabelle verdeutlicht den Gedankengang nochmals (zuerst verliert man fünf mal in Folge, und danach gewinnt man fünf mal in Folge).
| Runde | Einsatz | Gesamt | ||
| 1 | 1 | -1 | ||
| 2 | 2 | -3 | ||
| 3 | 3 | -6 | ||
| 4 | 4 | -10 | ||
| 5 | 5 | -15 | ||
| 6 | 6 | -9 | ||
| 7 | 5 | -4 | ||
| 8 | 4 | 0 | ||
| 9 | 3 | +3 | ||
| 10 | 2 | +5 |
Auch für die D'Alambert Strategie gilt, dass man mit relativ wenigen Treffern ein Plus erwirtschaften kann. Im obigen Beispiel hätte man nach 5 Verlusten und 3 Gewinnen bereits einen Ausgleich geschafft (siehe Runde 8 in der obigen Tabelle). Natürlich - mit der Tilgungskraft der Martingale Strategie kann die D'Alambert Strategie nicht mithalten, dafür ist sie aber auch weitaus kapitalschonender. Im Vergleich zur Martingale Strategie kann man mit der D'Alambert Strategie auch lange Verlustserien überstehen ohne einen Totalverlust zu erleiden. Natürlich kommt es immer darauf an wieviel Kapital man im Verhältnis zum Grundeinsatz hat.
Da die D'Alambert Strategie eine sehr flache Progression ist, eignen sich eigentlich alle Online Casinos hervorragend für diese Strategie. Die Schere zwischen Minimum- und Maximum-Einsatz ist nicht so wichtig wie in etwa bei der Martingale Strategie. Selbst bei einem Tischlimit von 500 Euro und einem Grundeinsatz von 10 Euro könnte man 50 Progressionsstufen mit der D'Alambert Strategie spielen (mit der Martingale Strategie wären es in diesem Beispiel nur 6 Progressionsstufen). Um sich trotzdem einen Überblick über gute Roulette Casinos zu verschaffen, empfiehlt sich ein Blick auf die Casinopunkt Liste der besten Roulette Casinos.